Michael Sowa, geboren 1945 in Berlin, studierte dort Kunstpädagogik und ist seit 1975 freischaffender Maler. Bekannt wurde er mit Titelbilder und Blättern für das Satireblatt Titanic und mit Bildern zu Büchern von Axel Hacke, Max Goldt, Flann O’Brien, Rudyard Kipling oder Elke Heidenreich sowie durch seine Illustrationen für die Karl-May-Edition. 1995 wurde er mit dem Olaf-Gulbransson-Preis ausgezeichnet. Für den Kinofilm Die fabelhafte Welt der Amélie hat Sowa 2001 die Randfiguren gemalt, für den New Yorker hat er 2002 als einer der ersten deutschen Zeichner überhaupt ein Cover gezeichnet.
»Michael Sowa parodiert nicht aktuelle Malerei, aber er malt besser als die meisten Altmeister… voller Tücke und subtiler Boshaftigkeit.« Die Zeit, Hamburg
»Sowas Bilder spielen mit dem Betrachter jenes traditionsreiche Spiel aller sogenannten realistischen Malerei, das der Täuschung, Verführung und Bezauberung, doch sie tun es mit offenen Karten, sprich: mit erkennbar unangemessenem, ja fragwürdigem Personal.« Robert Gernhardt
»Bilder von jener Qualität, die kaum noch auf Auktionen zu finden sind… ein Meisterwerk in der Tradition Vermeers – saukomisch, ein echter Sowa.« Stern, Hamburg
»Er beherrscht die seltene Kunst, eine verhalten groteske Szenerie und eine fein dosierte Prise notwendiger Melancholie in einem Bild höchst raffiniert auf einen Nenner zu bringen.« Frankfurter Allgemeine Zeitung
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