Baron Nikolai von Sass, ein russischer Emigrant, war Bilanzbuchhalter, Volkslehrer, Musiker und Ingenieur und hatte die irrsinnige Vorstellung, aus Tatjana ebenfalls eine Ingenieurin zu machen. Zum Glück förderte die Mutter, Tänzerin am Hessischen Staatstheater, das künstlerische Talent ihrer Tochter. Als Ausgleich zur »Misere Schule« besuchte Tatjana Hauptmann schon mit 13 die Werkkunstschule Offenbach. Nach einer Graphiklehre an der Werkkunstschule Wiesbaden kam sie 1970 zum Fernsehen, wo sie Mainzelmännchen zeichnete. Danach begann sie, realistische Zeichnungen in Galerien auszustellen, bis es ihr graute und sie nach dem Erfolg ihres ersten Kinderbuchs ›Dorothea Wutz‹ endlich das tun konnte, was sie wollte: »Was machen für mich, zur Freud'.« Mit ihrem ›Großen Märchenbuch‹ bewies sie, daß sie nicht nur sich selbst Freude machen kann.
»Die inzwischen mit internationalen Auszeichnungen überhäufte Künstlerin Tatjana Hauptmann beweist wieder, daß sie zur Spitze der Bilderbuchmacher gehört.« Ute Blaich / Die Zeit Hamburg
»Eine der einfallsreichsten Illustratorinnen.« Welt am Sonntag, Hamburg
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