Gerhard Glück, 1944 in Bad Vilbel geboren und in Frankfurt am Main aufgewachsen, studierte Grafik und Kunsterziehung in Kassel. 1984–85 Lehraufträge für Illustration und Karikatur an der Hochschule für bildende Kunst, Kassel. 1973 entstehen die ersten Zeichnungen für die Süddeutsche Zeitung, dann für Pardon, Slapstick und andere mittlerweile ausgestorbene Magazine wie Transatlantik. Seit 1991 ist Gerhard Glück ständiger Mitarbeiter von NZZ Folio. Daneben erscheinen Zeichnungen auch in Amadeo, Eulenspiegel oder Die Zeit. Die Arbeiten von Glück wurden mehrfach ausgezeichnet, 1998 erhielt er vom Art Director’s Club Deutschland eine Goldmedaille, 2000 den Deutschen Karikaturenpreis. Gerhard Glücks Bücher erscheinen im Lappan Verlag, zuletzt Kunst & Co (2006).
»Wer ist Gerhard Glück? Die Leser der Neuen Zürcher Zeitung werden sich über diese Frage wundern, denn sie genießen seit Jahren ihren Glück. Der Satirekünstler aus Kassel füllt in jeder Ausgabe des NZZ Folio, der Zeitschrift des Zürcher Weltblatts, eine Seite mit hintergründigem Witz. Gerhard Glück ist nicht der schnelle Zeichner, der mit schnellen Strichen einen schnellen Witz gewinnt. Man muß ihn vielmehr einen Maler nennen, der es den alten Meistern nachmacht: ein leidenschaftlicher Perfektionist, ein geschickter Handwerker, der alle Techniken beherrscht und alles über Farben weiß. Und einen Humor besitzt, der weniger auf Pointen denn auf abgründige Beschreibungen setzt. Er ist ein großer Einzelgänger unter den deutschen Karikaturisten.« Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Wegen seines unverwechselbaren Stils gehört Gerhard Glück inzwischen zu den renommiertesten Cartoonisten Europas.« Cicero, Berlin
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